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Kuhbach, Luftbild

Kuhbach Aktuell Neuigkeiten aus dem Ort

Brücke "Im Grüneck" bleibt weiterhin gesperrt

Rad- und Gehweg parallel zu Schutter wird freigegeben
Brücke „Im Grüneck“ in Kuhbach bleibt weiterhin gesperrt

Der Rad- und Gehweg parallel zur Schutter, der aufgrund des Neubaus der Brücke „Im Grüneck“ gesperrt war, wird ab Montag, 19. September 2022, für den öffentlichen Rad- und Fußverkehr freigegeben.

Die Brücke selbst bleibt voraussichtlich für weitere zwei bis drei Wochen gesperrt, da sich die Montage des Geländers aufgrund von Lieferschwierigkeiten des Herstellers verzögert. Die Stadt Lahr bittet betroffene Verkehrsteilnehmende um Verständnis.

Die Brücke „Im Grüneck“ ist eine wichtige Verbindung zwischen Kuhbach und den Geh- und Radwegen entlang der Schutter. Die bisherige Geh- und Radwegbrücke ist durch eine vier Meter breite Stahlbetonbrücke mit einer Traglast von 30 Tonnen ersetzt worden, um die Nutzung durch Feuerwehrfahrzeuge zu ermöglichen.
 

Wasser sparen

badenova und Stadt Lahr rufen zum Wassersparen auf

Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen hat in den Ortsteilen Lahr-Kuhbach und Lahr-Reichenbach Auswirkungen auf die Quellschüttungen der öffentlichen Wasserversorgung. badenova und die Stadt Lahr rufen deshalb zum sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf.

Zukunft der Kinderbetreuung in Kuhbach und Reichenbach
Stadt Lahr informiert Bürgerinnen und Bürger aus den Ortsteilen

Wie kann die Kinderbetreuung im Lahrer Osten in den nächsten Jahren gestaltet werden? Dieser Frage hat sich in den vergangenen Monaten eine Lenkungsgruppe rund um die Stadtverwaltung angenommen und dabei verschiedene Szenarien erarbeitet.

Gemeinsam mit der katholischen Verrechnungsstelle als Trägerin der Kita St. Josef in Reichenbach, den Einrichtungsleitungen, dem Schulamt und den Ortsvorstehern haben das Amt für Soziales, Schulen und Sport sowie das Gebäudemanagement der Stadt Lahr drei Varianten erarbeitet, die nun bei einer Bürgerinformation vorgestellt wurden.

Zur Diskussion stehen in Variante A der Neubau einer sechsgruppigen Kita in Kuhbach sowie die Erweiterung der Grundschule im Bestandsgebäude. Die Kita St. Josef in Reichenbach wird modular am Standort Kita an der Schutter abgebildet.

Variante B hat die Umnutzung der Schule Kuhbach zur reinen Kita sowie den Umzug der Grundschule Kuhbach nach Reichenbach zum Inhalt. Dort würde das Bestandsgebäude um die Klassen aus Kuhbach erweitert werden. Die Kita St. Josef in Reichenbach wird auch in diesem Szenario modular am Standort Kita an der Schutter abgebildet.

Variante C, die erst kürzlich durch Gespräche mit den Ortsvorstehern noch ergänzend hinzukam, beinhaltet die Idee, eine neue zweizügige Grundschule in Kuhbach zu bauen. Das jetzige Schulgebäude in Kuhbach würde zur reinen Kita-Nutzung umgebaut werden. Die Kita St. Josef würde in leerstehende Räume der Schule in Reichenbach ziehen. Bei dieser Variante wäre ein Ganztagsbetrieb für die neue Schule vorgesehen, sodass es neben der Schutterlindenbergschule im Lahrer Westen auch im Osten ein solches Angebot geben könnte. Die Schulverwaltung und das Schulamt würden eine zweite Ganztagsschule in Lahr sehr begrüßen, da das Konzept für viele Eltern passend ist und eine Alternative zu anderen Nachmittagsbetreuungen bietet.

Die nötigen Investitionen für die Maßnahmen liegen für Variante A bei rund sieben Millionen, für Variante B bei rund fünf Millionen und für Variante C bei rund zehn Millionen Euro. Eingerechnet sind dabei schon die möglichen Förderungen.

Die etwa 70 interessierten Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung hatten zahlreiche Nachfragen – beispielsweise rund um die Entwicklungen der Kinderzahlen, der baulichen Planungen oder der Betreuungsformen. Rede und Antwort standen Guido Schöneboom, Erster Bürgermeister, Silke Kabisch, Abteilungsleiterin Gebäudemanagement, Senja Töpfer, Amtsleitung Soziales, Schulen, Sport, Harry Ott, Abteilungsleitung Bildung und Sport, sowie die beiden Ortsvorsteher Norbert Bühler aus Kuhbach und Klaus Girstl aus Reichenbach. Barbara Bundschuh war telefonisch aus dem Offenburger Schulamt zugeschaltet und konnte wichtige schulspezifische Fragen beleuchten.

„Ich freue mich, dass unser Informationsangebot auf so viel Resonanz gestoßen ist. Das bestärkt uns darin, alle Akteurinnen und Akteure des Gesamtprojektes frühzeitig einzubinden und gemeinsam nach Lösungen für die weitreichenden Maßnahmen zu suchen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Weichen für eine zukunftsfähige, gute Kinderbetreuung in Kuhbach und Reichenbach zu stellen", freut sich Guido Schöneboom über den Verlauf des Abends.

Auslöser der weitreichenden Überlegungen sind verschiedene Faktoren: Die Bedarfe in der Kinderbetreuung steigen in den kommenden Jahren weiter an. Zum einen besteht gerade in Kuhbach ein Defizit an Betreuungsplätzen in der Kita, sodass die Eltern derzeit auf angrenzende Stadtteile ausweichen müssen. Zum anderen stehen weitere Baugebiete im Lahrer Osten zur Entwicklung an, die den Zuzug von Familien begünstigen werden. Außerdem besteht ab 2026 ein Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung in der Grundschule, sodass auch hier die Nachfrage steigen wird. Darüber hinaus braucht es eine Lösung für die Zukunft der katholischen Kita St. Josef, deren Gebäude sanierungsbedürftig ist.

Die Verwaltung wird nun auf Grundlage der Bürgerinformation und der verschiedenen Szenarien eine Vorlage für eine Grundsatzentscheidung des Gemeinderats erarbeiten. Nach deren Verabschiedung können die Planungen vorangehen. Die Maßnahmen sind für die nächsten Jahre projektiert und werden im Laufe mehrerer Jahre nach und nach realisiert.

Bauvorhaben

Ab Freitag, 07. Februar 2022, beginnen die Bauarbeiten im Bereich eines privaten Bauvorhabens in der Kuhbacher Hauptstraße 29.

Während der Baumaßnahme wird eine Ersatzhaltestelle beim Getränkemarkt eingerichtet. Um den Fußverkehr an der Baustelle sicher vorbei zuführen wird ein Fußgängernotweg eingerichtet.

Damit der LKW-Verkehr nicht mit dem Fußverkehr in die Quere kommt, werden diese durch die Breitmatten geführt. Hierbei wird ein Einweiser die LKWs rückwärts zur Baustelle begleiten, weshalb im Bereich Fasanengarten 2 bis 8 und Pater-Hättig-Straße 19 bis 21 Haltverbote gestellt werden.


Die direkt betroffenen Anwohnenden werden mittels Einwurfzettel durch die Baufirma informiert. 

Sieben auf einen Streich - 50 Jahre Eingemeindung

Sieben auf einen Streich – 50 Jahre Eingemeindung

06. Februar 2022 bis 08. Januar 2023

 

Foyerausstellung im Stadtmuseum Lahr

 

Der Gemeindereform 1972 und den verschiedenen Perspektiven der Lahrer Stadtteile widmet sich das Lahrer Stadtmuseum in der Tonofenfabrik in einer kleinen Foyerausstellung.

 

1972 wurde die Stadt Lahr durch die Gemeindereform auf einen Schlag um sieben Ortsteile erweitert. Die Bürger von Hugsweier, Kippenheimweiler, Kuhbach, Langenwinkel, Mietersheim, Reichenbach und Sulz entschieden sich damals in einer Abstimmung für den Anschluss an die Stadt Lahr. Auch wenn die Abstimmungsergebnisse eindeutig waren, die Eingemeindung war mehr als ein nüchterner Verwaltungsakt. Im Gegenteil: Der Verlust der politischen Eigenständigkeit wurde teilweise auch emotional diskutiert.

 

Den Kern der Ausstellung bildet die Frage, wie in den jeweiligen Stadtteilen die Eingemeindung heute bewertet wird. Die Stadtteile kommen dabei nacheinander selbst zu Wort. Die Begrenztheit der Ausstellungsfläche und die Darstellung eines Verwaltungsthemas, das an sich kaum über Objekte verfügt, ist dabei eine besondere Herausforderung. Unterstützt werden die Ausstellungsmacher der einzelnen Stadtteile von Stadthistorikerin Elise Voerkel und Museumspädagogin Silke Höllmüller vom Stadtmuseum.

 

Start der Ausstellung war am Sonntag, 06. Februar 2022. Die erste Ausstellungseinheit beschäftigt sich mit der Einführung in das Ausstellungsthema und mit den Verflechtungen, die es zwischen Lahr und seinen Nachbargemeinden bereits vor der Eingemeindung gegeben hat. Ab Ausstellungsbeginn werden außerdem die kreativen Entwürfe für ein neues Stadtwappen gezeigt, in dem sich alle Stadtteile wiederfinden können.

 

Jeden Monat werden die Vitrine und der Textbanner im Foyer des Stadtmuseums neu bespielt. Den Auftakt der Stadtteile macht Sulz Anfang März, es folgen die anderen Stadtteile dem Alphabet nach rückwärts bis September. Im Oktober und November werden Dinglingen und Burgheim vorgestellt, die bereits vor 1972 eingemeindet wurden, um der Eingemeindung aller Stadtteile gerecht zu werden. Im Dezember folgen eine Zusammenfassung der Ausstellungseinheiten und ein Resümee.

 

Für jeden Ausstellungswechsel ist eine eigene Auftaktveranstaltung geplant. Alle Termine sind im Ausstellungsflyer und auf der Internetseite des Stadtmuseums https://stadtmuseum.lahr.de/museum.49485.htm zu finden.

 

Das Rahmenprogramm startet am Dienstag, 26. April, 18.00 Uhr, mit einem Vortrag über Wappenkunde (Heraldik). Der Historiker André Gutmann wird neben den Grundlagen zu Farben, Symbolen und Nutzung der Wappen auch alle Wappen der Stadtteile sowie das Lahrer Stadtwappen vorstellen.

 

Im Sommer geht es mit einer Radtour, die sich an den jeweiligen Stationen mit Wissenswertem rund um die Eingemeindung beschäftigt, durch alle sieben Stadtteile. Kurt Hockenjos leitet die beiden Etappen.

 

Termine:

  • Samstag, 25. Juni, ab 14.00 – ca. 18:00 Uhr
    „Osttour“: Kuhbach, Reichenbach, Sulz
  • Samstag, 06. August, 14.00 – ca. 18.00 Uhr
    „Westtour“: Hugsweier, Kippenheimweiler, Langenwinkel, Mietersheim

 

Ende Mai (Termin wird noch bekannt gegeben)
„Wortmagie“ mit Stadtarchivar Thorsten Mietzner

Im Rahmen von „Orte für Worte“.
Es geht um die „Teufelspeitschen“, einer alten Geschichte, die aus Mietersheim stammt.

 

Zeitzeugengespräch zur Eingemeindung
Der Termin wird noch bekannt gegeben.


Die Besucher werden gebeten, sich am Tag des Museumsbesuchs über die aktuell gültigen Corona-Regeln zu informieren.

Brücke "Im Grüneck"

Brücke über die Schutter im Bereich „Im Grüneck" in Kuhbach ab 30. Mai 2022 gesperrt

Ab Montag, 30. Mai 2022, ist die Brücke über die Schutter im Bereich Straße „Im Grüneck in Kuhbach wegen Bauarbeiten voll gesperrt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier bis fünf Monate. Die Brücke stellt eine wichtige Verbindung zwischen Kuhbach und den Geh- und Radwegen entlang der Schutter dar.

Im Rahmen der letzten Prüfung im Juli 2019 führten zahlreiche Mängel zu einer Zustandsnote von 4,0, was einem ungenügenden Zustand entspricht. Die Stahlträger sind bereits stark von Blattrost betroffen. Die Tragbewehrung der Stahlbetonbalken ist flächig freiliegend und bereits stark korrodiert. Die Brücke wurde im Anschluss an die Prüfung mit Stützen im Auflagerbereich verstärkt, um provisorisch eine eingeschränkte Nutzung gewährleisten zu können.

Nun ist vorgesehen, die bisherige Geh- und Radwegbrücke durch eine 4,0 m breite Stahlbetonbrücke, mit einer Traglast von 30 Tonnen zu ersetzen, um die Nutzung durch Feuerwehrfahrzeuge ermöglichen zu können. Während der Bauarbeiten ist der Brückenbereich voll gesperrt. Die Umleitung wird ausgeschildert.

Betroffene Verkehrsteilnehmende werden um Verständnis gebeten.